Review - German Die Untersuchung beschaftigt sich mit skythoiden Funden in Transkaukasien, die gewohnlich als Spuren nomadischer Kriegszuge gedeutet wurden. Die Analyse des archaologischen Materials zeigt dagegen einen unterschiedlichen Gebrauch skythischer Waffen in verschiedenen Zusammenhangen. Zumeist zeugen sie von friedlichen Kontakten mit den Nachbarregionen. Andererseits verweisen Pfeilspitzen in zerstorten Siedlungen auf militarische Auseinandersetzungen im spaten 8. Jh. v. Chr. in Osttranskaukasien. In dieser Zeit benutzten ebenso Einheimische Pfeilspitzen skythischen Typs, und nur wenige Funde geben tatsachlich Hinweise auf die Prasenz von Nomaden im Sudkaukasus oder konnen mit den historisch bezeugten Kriegszugen der Kimmerier und Skythen verbunden werden.Das archaologische Material wird erstmals in seinem jeweiligen Fundkontext vorgestellt und auf dieser Grundlage naher charakterisiert. Neben den spezifischen Deutungsmoglichkeiten skythoider Funde bietet das Buch mit einem ausfuhrlichen Katalog- und Tafelteil einen differenzierten Einblick in wichtige, teils noch unveroffentlichte archaologische Fundkontexte der Spaten Bronze- und Fruhen Eisenzeit Transkaukasiens.
Die Untersuchung beschaftigt sich mit skythoiden Funden in Transkaukasien, die gewohnlich als Spuren nomadischer Kriegszuge gedeutet wurden. Die Analyse des archaologischen Materials zeigt dagegen einen unterschiedlichen Gebrauch skythischer Waffen in verschiedenen Zusammenhangen. Zumeist zeugen sie von friedlichen Kontakten mit den Nachbarregionen. Andererseits verweisen Pfeilspitzen in zerstorten Siedlungen auf militarische Auseinandersetzungen im spaten 8. Jh. v. Chr. in Osttranskaukasien. In dieser Zeit benutzten ebenso Einheimische Pfeilspitzen skythischen Typs, und nur wenige Funde geben tatsachlich Hinweise auf die Prasenz von Nomaden im Sudkaukasus oder konnen mit den historisch bezeugten Kriegszugen der Kimmerier und Skythen verbunden werden.Das archaologische Material wird erstmals in seinem jeweiligen Fundkontext vorgestellt und auf dieser Grundlage naher charakterisiert. Neben den spezifischen Deutungsmoglichkeiten skythoider Funde bietet das Buch mit einem ausfuhrlichen Katalog- und Tafelteil einen differenzierten Einblick in wichtige, teils noch unveroffentlichte archaologische Fundkontexte der Spaten Bronze- und Fruhen Eisenzeit Transkaukasiens.
"Review - German Die Untersuchung beschaftigt sich mit skythoiden Funden in Transkaukasien, die gewohnlich als Spuren nomadischer Kriegszuge gedeutet wurden. Die Analyse des archaologischen Materials zeigt dagegen einen unterschiedlichen Gebrauch skythischer Waffen in verschiedenen Zusammenhangen. Zumeist zeugen sie von friedlichen Kontakten mit den Nachbarregionen. Andererseits verweisen Pfeilspitzen in zerstorten Siedlungen auf militarische Auseinandersetzungen im spaten 8. Jh. v. Chr. in Osttranskaukasien. In dieser Zeit benutzten ebenso Einheimische Pfeilspitzen skythischen Typs, und nur wenige Funde geben tatsachlich Hinweise auf die Prasenz von Nomaden im Sudkaukasus oder konnen mit den historisch bezeugten Kriegszugen der Kimmerier und Skythen verbunden werden.Das archaologische Material wird erstmals in seinem jeweiligen Fundkontext vorgestellt und auf dieser Grundlage naher charakterisiert. Neben den spezifischen Deutungsmoglichkeiten skythoider Funde bietet das Buch mit einem ausfuhrlichen Katalog- und Tafelteil einen differenzierten Einblick in wichtige, teils noch unveroffentlichte archaologische Fundkontexte der Spaten Bronze- und Fruhen Eisenzeit Transkaukasiens. "