书籍介绍
这是一部让无数读者既着迷又不适的小说。主人公格雷诺耶天生拥有超越一切的嗅觉,却能嗅出自己身上毫无气味——他没有自己的“气味”,却一生都在追逐并占有别人的芬芳。作者把香水写成一种近乎宗教的执念:为占有极致之香,他宁可付出丧失它的代价。正是这份对“占有”的偏执,把他推向了弑杀的深渊。小说最尖锐之处,在于它从未简单地把主角塑造成怪物:一个对抚爱毫无需要、灵魂“什么都不需要”的孩子,如何在巴黎的腐臭与奢华的芬芳之间,长成一个以香气为唯一信仰的存在。它适合这样一些读者:不满足于情节的善恶分明,而愿意跟随一个反常的感官世界,去追问爱、占有与存在本身。读完你会记得:一个人站上了世界的最高处,却仍不曾被人爱过。
作者简介
Süskind studierte Geschichte, Französisch, Englisch, Spanisch, Lateinisch, Griechisch, Politik, Kunst und Theologie in München und Aix-en-Provence. Sein Vater, Wilhelm Emanuel Süskind, war Schriftsteller, Übersetzer und langjähriger Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung, sein älterer Bruder Martin E. Süskind arbeitet ebenfalls als Journalist.
Süskind verweigert sich in hohem Maße den Erwartungen des Literaturbetriebs. Er hat kaum Interviews gegeben, tritt in der Öffentlichkeit nicht auf und hat auch schon verschiedene Auszeichnungen abgelehnt, so den Tukan-Preis (1987) und den FAZ-Literaturpreis (ebenfalls 1987). Zur Weltpremiere der Verfilmung seines Romans Das Parfum am 7. September 2006 in München erschien er ebenfalls nicht. Im Drehbuch zu Rossini reflektiert er jedoch selbstironisch sein eigenes Leben: die Filmfigur des scheuen Autors weigert sich auch für viel Geld, sein Buch verfilmen zu lassen. Der Produzent wurde von Süskind dabei fast als ein Abbild von Bernd Eichinger (Constantin-Film) angelegt, der (nach eigener Aussage) damals versuchte, von Süskind die Filmrechte für Das Parfum zu erwerben.
Von Süskind gibt es zudem kaum Fotos. In der zehnteiligen Fernsehserie Monaco Franze hat er allerdings einen kleinen Cameo-Auftritt (9. Folge in der Kneipe, kurzer Zwischenschnitt).
Am 7. September 2006 lief ein Portrait im Rahmen der Serie „Die großen Bayern“ im Bayerischen Rundfunk, worin sich Süskind nicht selbst zu Wort meldete. Stattdessen berichteten unter anderem Joachim Król und Christine Kaufmann über ihre Erlebnisse mit Süskind.
Patrick Süskind lebt mit seiner Lebensgefährtin Tanja Graf und dem gemeinsamen Sohn Jakob hauptsächlich in München.
Literarisches Schaffen [Bearbeiten]Patrick Süskinds bekanntestes Werk ist der Roman Das Parfum (1985), der mit Übersetzungen in 46 Sprachen mit etwa 15 Millionen verkauften Exemplaren zum Welterfolg und 2006 unter der Regie von Tom Tykwer (u.a. Lola rennt) verfilmt wurde – nachdem Constantin-Film für rund zehn Millionen Euro die Rechte- und Entwicklungskosten übernommen hatte (siehe Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders). Außerdem war Süskind an den Drehbüchern für die Fernseh-Mehrteiler Monaco Franze (1982) und Kir Royal (1986) beteiligt, sowie an den Spielfilmen Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief (1997) und Vom Suchen und Finden der Liebe (2005), bei denen sämtlich Helmut Dietl Regie führte. Der Kontrabass, ein einaktiger Monolog aus dem Jahre 1981, war in der Spielsaison 1984/85 mit über 500 Aufführungen das meistgespielte Stück an deutschsprachigen Bühnen und ist heute noch ständig im Repertoire deutscher und internationaler Theater.